Tobias Ulbrich – Die richtige Wahl??

Am 24. September 2017 ist es wieder soweit. Die Bundestagswahlen stehen an.

Aber wie wird eigentlich gewählt? Weshalb werben in den Regionen viele Personen?
Kurz erklärt.
Der Bürger wählt mit seiner Erststimme den jeweiligen Kanditaten in seinem Wahlkreis.
Erhält einer der Kandidaten dadurch die Mehrheit der Erststimmen im Wahlkreis, ist er direkt in den Bundestag gewählt. Dies nennt man auch Direktmandat. Die Erststimmen umfassen 50% der Sitze im Deutschen Bundestag.

Mit der Zweitstimme wählt der Bürger keine Person, sondern die jeweilige Partei.

Für den Wahlkreis 70 (Dessau und Landkreis Wittenberg) stehen 9 Direktkandidaten auf der Wahlliste.

  • Sepp Müller, CDU 
  • Stefan Maria Stader, SPD
  • Andreas Mrosek, AfD
  • Jörg Schnurre, FDP
  • Jörk Schindler, Die Linke
  • Angela Schwarz, Freie Wähler
  • Danilo Wessel, NPD
  • Steffi Lemke, Grüne
  • Tobias Ulbrich, Parteilos

Der zuletzt genannte Einzelkandidat, Herr Tobias Ulbrich, ist Vorsitzender der Gemeinde-, Kreis- und Landeseltervertretung der Kindertagesstätten. Uns als Interessengemeinschaft und ehemalige Vorstandsmitglieder der Gemeindeelternvertretung Wittenberg, ist es fraglich, weshalb Herr Ulbrich, gerade im letzten Jahr massiv um seine Person wirbt.
Zuvor gab es beispielsweise keinen persönlichen Auftritt in sozialen Medien.
Wir berichteten bereits von dem Handeln innerhalb der Gemeindeelternvertretung Wittenberg. Der Vorstand, unter dem Vorsitzenden Herrn Ulbrich, bestand nach nur kurzer Zeit aus drei von ursprünglich 10 Mitgliedern? Weshalb?
Missstände wurden hinterfragt und angefragt. Bis heute hat die Stadtelternvertretung Wittenberg keinerlei Antwort oder Reaktion von Seiten des Herrn Ulbrich und der Kreiselternvertretung erhalten! Anfragen wurden auch über den Landkreis schriftlich versandt.
Wie kann es moralisch und Charakterstark sein, von anderen zu fordern, diese zu hinterfragen, aber selbst nicht auf kritische Anfragen zu reagieren?
Stattdessen stellte er Strafanzeige gegen die Personen, die sein Handeln nicht dulden wollten (siehe Bericht/Link).

Weshalb bringt sich Herr Ulbrich so kurz vor der Wahl in schulischen Angelegenheiten ein, obwohl er hierfür nicht zuständig ist?
Herr Ulbrich forderte stets die Einhaltung von Regeln und eine Art Hierarchie. Anfragen nach Aussen stets über ihn.
Hält er diese Regel ein und kontaktiert bspw. den Vorstand des Kreiselternrates?

Wir sind gespannt, ob die Initiative und Medienpräsenz auch bei einer Wahlschlappe weiter so übersättigt ist, wie in den letzten Monaten!
Oder nutzte Herr Ulbrich die Elternvertretung als Sprungbrett für die Bundestagswahl? Das kann nur er selbst beantworten!

Kritisch hinterfragen wir auch, weshalb der Administrator und/oder Redakteur auf dem Facebook-Internetauftritt der Kreiselternvertretung Wittenberg​ stets eine Partei lobt . Hier werden Dinge stets hinterfragt, aber „Die Linke“ stets gelobt und erwähnt? Wird hier heimlich Wahlwerbung betrieben?

Sollte eine Elternvertretung, gerade in der Öffentlichkeit, nicht unparteiisch bzw. politisch neutral sein?! Zugunsten der Eltern und Kinder?!

Wer einige Berichte und Vorschläge der Stadtelternvertretung studiert, wird feststellen, dass einige Forderungen und Vorschläge bereits auch in der Bundespolitik aufgefasst und diskutiert wurden.

Wir als freie Interessengemeinschaft haben gelernt und die Erfahrung gemacht, dass man Probleme und Anregungen nicht immer, aber i.d.R. auch sachlich mit Vertretern der Stadt oder Politik regeln kann!

Nun steht es Ihnen frei, welche Stimmen Sie am 24. September 2017 abgeben.

Hinweis!

Wir werben nicht für einzelne Personen oder Parteien. Wir veröffentlichen jedoch kritische Punkte von Personen des öffentlichen Lebens, mit denen wir persönliche Erfahrungen gemacht haben.

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