Neuer Vorstand der Gemeindeelternvertretung Wittenberg gewählt

By | 20. Oktober 2017

Am Donnerstag erschienen 25 der 46 gewählten Gemeindeelternvertreter zur Wahl des Vorstandes der Gemeindeelternvertretung (GEV) Wittenberg sowie zur anschließenden Wahl eines Kreiselternvertreters (KEV).

Aufgrund der Tatsache, dass der bis dato amtierende Vorsitzende der GEV Wittenberg, Herr Tobias Ulbrich, neun Minuten später erschien, erwiderte Henning Oelze sachlich und transparent die Arbeit, Problematik und Erfolge der GEV.
Nachdem auch Herr Ulbrich der Runde beitrat, blieb ihm nicht erspart, dass zuvor sachliche nochmals in seiner Art zu wiederholen. Das kommt davon, wenn man nicht pünktlich erscheint und nicht in Kenntnis ist, was bereits erzählt wurde. Nun ja.
Nachdem auch seine Wahlpropaganda heruntergeleiert wurde (Demografischer Wandel, Rentenanteil etc.) blieb es Herrn Ulbrich nicht erspart, zu erwähnen, dass die GEV Hoffmann und Jahn „seine“ Internetseite „gekapert“ hätten und „diese stets gegen alles waren“.

Selbstreden gehen die GEV Hoffmann und Jahn davon aus, dass Herr Ulbrich hierzu nochmals eine korregierte Stellung nehmen wird, sofern ihm eine Unterlassungserklärung sowie strafrechtliche Anzeige erspart bleiben möchte. In Sachen Strafanzeige kennt sich dieser Herr ja bestens aus.

Die Wahl des Vorstandes verlief dann gemäß der Wahlordnung unter Führung der KOMMBI und nicht der Satzung des ehemaligen Vorstandes. Herr Ulbrich verzichtete auf die Aufstellung in den Vorstand der GEV.
Nun hat auch die Verwechslung der GEV und SEV Wittenberg ein Ende, denn Herr Ulbrich, als ehemaliger Vorsitzender der GemeindeElternVertretung, war bis zum Schluss der Meinung, Vorsitzender der StadtElternVertretung zu sein.

Zum Wahlausgang. Dem neuen Vorstand gehören nunmehr auf Eigenvorschlag und/oder Vorschlag anderer insgesamt 13 Gemeindeelternvertreter an, welche im Nachgang Herrn Henning Oelze zum Vorsitzenden wählten.
Als enger Vertrauter des Herrn Ulbrich kann nunmehr gehofft werden, dass die Vorstandsarbeit demokratisch und gemeinschaftlich erfolgt. Als Hilfe kann eine Geschäftsordnung (Vorschlag) dienen, welche den Ablauf und die Arbeit erleichtert.
Damit ist auch die seltsame Satzung Vergangenheit, welche einem türkischen Referendum ähnelte (Ironie sei gestattet).

Bei der Wahl zum Kreiselternvertreter gab es ebenso eine kleine Überraschung. Mit neun von 25 Stimmen wurde Tobias Ulbrich erneut in die Kreiselternvertretung gewählt. Dies allerdings mit seiner späten Eigenstimme und Stimmen ehem. Gefährten. Wir werden gespannt sein, ob er hier eigens oder erneut bspw. den Medienauftritt anderen überlassen wird.

Zur Überraschung des Verfassers und einiger anderen erklärte der gewählte Ulbrich, dass er nicht mehr zur Wahl in die Landeselternvertretung antreten wird.
Hat die Bundestagskandidatur und/oder verbunden mit dem Wahlergebnis zu viel Kraft gekostet oder weshalb möchte Herr Ulbrich sich nicht mehr für die Eltern im gesamten Land Sachsen-Anhalt einbringen und präsentieren?
Diese Frage können wir nicht beantworten.

Wir hoffen, dass sich die gewählten Gemeindeelternvertreter nun voll mit ihrer neuen ehrenamtlichen Aufgabe vertraut machen, in diese einbringen und den Vorstand unterstützend tätig werden.
Denn, in Kürze wird man gespannt auf das Urteil der Klagen zum KiFöG warten und im Anschluss der Kommune bzw. dem Landkreis nur den Gedanken einer Beitragserhöhung aus den Gedanken nehmen.

Nach wie vor lautet das Motto.

Für unsere Eltern und Kinder.
Der Staat und das Land müssen in unsere Kinder und deren Bildung investieren.
Nicht anders herum.

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